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Vortrag zum Thema:

Ein unkonventionelles Pumpspeicherkraftwerk



Die Energiewende muss mit Speichern flankiert werden. Darüber sind sich die Fachleute einig. Aktuell stehen die konventionellen Pumpspeicherkraftwerke jedoch wegen der in den letzten Jahren rasant gestiegenen Solarstromeinspeisungen öfter still und manche Betreiber wollen sie sogar völlig still legen. Neue Pumpspeicherkraftwerke werden scheinbar nicht benötigt. Und dann sind sie aus natur- und landschaftsästhetischen Gründen, sowie wegen des Landschaftsverbrauchs kaum noch realisierbar. Die ENBW hatte vor einigen Tagen das endgültige AUS für das geplante Pumpspeicherkraftwerk (PSW) Atorf bekannt gegeben. Das PSW-Schmalwasser konnte, entgegen aller Proteste von Gegnern und Naturschützern, vor 2 Jahren das Raumordnungsverfahren positiv abschließen. Seitdem ist es jedoch still darum geworden. Alle Bedenken hinsichtlich der Eingriffe in Natur und Landschaft durch PSW könnten jedoch zerstreut werden, durch innovative unkonventionelle Ideen, das bewährte Pumpspeicherprinzip an andere Bedingungen anzupassen. In seinem Vortrag wird der Referent auf das grundlegende Prinzip, auf Realisierungsmöglichkeiten in Thüringen und auf mögliche Marktchancen, eingehen. Interessant sind dabei die fast völlig anderen rechtlichen Rahmenbedingungen und der Vorteil auf eine seit 100 Jahren ausgereifte und erprobte Technologie zurückgreifen zu können. Letzteres ist ein immenser Vorteil gegenüber anderen Speichertechnologien, die sich oft noch in der Entwicklung befinden, bzw. schlechte Wirkungsgrade aufweisen.



Referent:

Dipl.-Ing. Stephan Hloucal,
Thüringer Museum für Elektrotechnik e. V.

Wann:

Mittwoch, 1. November 18:00Uhr

Wo :

Kalif Storch", -Zum Güterbahnhof 20, 99085 Erfurt-

info@kalifstorch.com -das Programm-